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Im Jahr 2019 dokumentierte die Dokustelle Österreich 1051 Fälle. Im Vergleich zum Jahr 2018, in dem 540 Fälle dokumentiert wurden, zeigt sich ein Anstieg von 94,63%. Doch das Problem ist viel größer: Die Dunkelziffer von antimuslimischen und islamfeindlichen Straftaten und Diskriminierungen wird als sehr hoch geschätzt[i].

In Zusammenarbeit mit Claim Allianz in Deutschland und der Paris Lodron Universität Salzburg arbeitet die Dokustelle Österreich daran, die Zahl antimuslimisch motivierter Übergriffe und Diskriminierung besser zu erfassen und sichtbar zu machen: Durch einheitliche Datenerfassung der antimuslimischer und islamfeindlicher Übergriffe und eine verbesserte Meldemöglichkeit für Betroffene.

Mehr dazu unter: www.i-report.eu

 


[i] Siehe dazu „European Union Fundamental Rights Agency, 2017.Bericht zweite Erhebung der Europäischen Union zu Minderheiten und Diskriminierung. Muslimas und Muslime – ausgewählte Ergebnissehttps://fra.europa.eu/sites/default/files/fra_uploads/fra-2017-eu-minorities-survey-muslims-selected-findings_de.pdf

 Schönherr, D., Leibetseder B., Moser W., Hofinger C., 2019. „Diskriminierungserfahrungen in Österreich Erleben von Ungleichbehandlung, Benachteiligung und Herabwürdigung in den Bereichen Arbeit, Wohnen, medizinische Dienstleistungen und Ausbildung. Wien.“ https://www.arbeiterkammer.at/interessenvertretung/arbeitundsoziales/gleichbehandlung/Diskriminierungsstudie_2019.pdf