06 Dez

Workshop in Warschau OSZE ODIHR

Best Practices and Lessons Learned in Monitoring, Recording and Reporting of Anti-Muslim Hate Crimes

Am 5. und 6.12.2016 fand in Warschau das von der OSZE/ODIHR organisierte “Best Practices and Lessons Learned in Monitoring, Recording and Reporting of Anti-Muslim Hate Crimes”- Workshop statt. Es wurde der Raum geschaffen, dass sich Institutionen aus den OSZE Regionen ihre Erfahrungen in der Dokumentierung und Monitoring der Islamfeindlichkeit austauschen.

Es kam heraus:

  1. In vielen OSZE Regionen wird die Islamfeindlichkeit statistisch erfasst, jedoch gibt es immer noch Länder, die dies nicht aufzeichnen (Griechenland, Moldawien, Mazedonien etc.). Seit Ende 2014 gehört Österreich mit der Dokustelle Muslime dazu!
  2. Teilweise waren aus den Ländern wirklich Selbstinitiativen vertreten. D.h. Menschen, die es für wichtig erachten und begonnen haben selbstständig -unprofessionell, aber doch damit die Existenz der Islamfeindlichkeit in der Gesellschaft nicht untergeht- die Arbeit zu leisten: Hochachtung!
  3. Alle Institutionen, die islamfeindliche Delikte aufzeichnen, haben sehr ähnliche Probleme:
    •  Budget
    • Menschen dazu zu bewegen, ihre Fälle zu dokumentieren
    • Im Land eine gemeinsame Stimme mit allen vertretenen muslimischen Organisationen zu werden.

Um das Budget-Problem zu vermeiden, formt sich gerade hier in Österreich eine Plattform gegen Islamfeindlichkeit”. Alle Institutionen, Vereine, Moscheen und Einzelpersonen, (einfach jedeR, die etwas bewegen möchte) die Interesse daran haben, können sich bei uns melden und werden mit in den Verteiler aufgenommen. Ziel ist es sich gemeinsam auf deutsche Definitionen und Begriffe zu einigen, Veranstaltungen zu planen etc.!

Danke OSCE Office for Democratic Institutions and Human Rights (ODIHR) für die Organisation, Einladung und die Möglichkeit unsere Dokustelle in Österreich vorzustellen!

Konferenz in Warschau - Dokustelle 2016
Konferenz in Warschau - Dokustelle 2016

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